Unabhängige ERP-Beratung für den Mittelstand: behalten, verbessern oder wechseln
Erst den Geschäftsfall prüfen. Dann entscheiden.
Ich prüfe reale Geschäftsprozesse, Anforderungen und Systemgrenzen – von ERP-Optimierung und Lastenheft über ERP-Auswahl und Anbieterprüfung bis zum möglichen Wechsel. So wird sichtbar, welcher Weg tatsächlich nötig ist.
Drei Anbieter klingen ähnlich. Erst der Nachweis trennt sie.
Am selben Fall zeigt die Anbieterprobe, ob eine Anforderung im Standard liegt, eine Erweiterung braucht oder nur über Integration sauber lösbar ist. Genau dort beginnt der Unterschied zwischen Demo-Sicherheit und Projektwirklichkeit.
01 · Standarddirekt belegbar
02 · Erweiterungmachbar mit Eingriff
03 · Restlückeoffen oder integrationsabhängig
HERSTELLERNEUTRALITÄT ALS VERFAHREN
Herstellerneutrale ERP-Auswahl: vier Regeln
01Gleicher GeschäftsfallKein Anbieter erhält eine leichtere Beweisfrage.
02Gleicher BeweismaßstabStandard, Konfiguration, Erweiterung, Integration, manuell oder offen.
03Vorab definierte KriterienBewertet wird gegen Anforderungen und Abwägungen – nicht gegen die Dramaturgie der Demo.
04Offene Punkte bleiben sichtbarOffene Zusagen, Verantwortung und kommerzielle Bedingungen werden nicht in einer Gesamtnote versteckt.
Offenlegungsregel: Berührt eine Auswahl den Anbieter, für den ich arbeite, lege ich das vor der ersten Bewertung offen und halte mich aus der Bewertung dieses Anbieters heraus.
MEINE EINORDNUNG · ERP
Eine ERP-Auswahl beginnt für mich nicht mit Anbietern. Sie beginnt mit der Frage, welche realen Geschäftsfälle ein System zuverlässig abbilden muss – und welche Sonderentwicklung tatsächlich notwendig ist.
FÜR WENWenn das ERP bremst – aber die Ursache noch nicht belegt ist.
Für Unternehmen im Mittelstand, deren System, Partner oder heutige Abläufe an Grenzen stoßen und die vor einer teuren Entscheidung Klarheit wollen.
SO LÄUFT ES ABGeschäftsfälle prüfen, Grundsatz entscheiden, Auswahl belastbar machen.
15-Minuten-Gespräch, kritische Fälle aufnehmen, verbessern oder ersetzen prüfen; bei Wechsel folgen Shortlist, ERP-Auswahl und Demos nach Ihrem Drehbuch. Einzelne Phasen können wenige Tage umfassen; eine durchgehende Begleitung kann sich über mehrere Monate erstrecken.
DANACH IN DER HANDEine prüfbare Entscheidungsvorlage statt einer Produktmeinung.
Geprüfte Fälle, Restlücken und Kosten über die Laufzeit. Bei einer Auswahl zusätzlich ein eigenes Lastenheft und vergleichbare Demo-Protokolle.
AUFWANDSie wählen die Phasen, die Sie tatsächlich brauchen.
Der Aufwand richtet sich nach dem Umfang: von einzelnen Beratungstagen bis zur Begleitung von Prozessaufnahme, Anbieterauswahl, Vertragsverhandlung und Einführung.
VOM VERSPRECHEN ZUM VORGANGVon der Zusage zum echten Vorgang.
VOR DER ANBIETERFRAGE
Die Gutschrift wartet. Was fehlt wirklich?
Aus den drei Wegen wird eine konkrete Prüfung: Warum bleibt die Gutschrift offen? Erst die nachgewiesene Ursache bestimmt den passenden Eingriff. Für die Grundsatzfrage hilft auch der Beitrag ERP wechseln oder optimieren?
01
FREIGABE FEHLT
Wer darf die Gutschrift freigeben?
Die Funktion ist vorhanden, aber niemand gibt die Gutschrift frei. Ich prüfe Rollen, Regeln und die tatsächliche Nutzung.
Möglicher HebelFreigabe und Verantwortung klären.
02
ÜBERGABE FEHLT
Kommt die Lagerbuchung an?
Die Ersatzlieferung ist im Lager gebucht, erreicht die Finanzabteilung aber nicht. Ich prüfe Datenfluss und Schnittstelle.
Was die ERP-Auswahl liefert: eine prüfbare Entscheidungsvorlage
Aus der Prüfung entsteht eine Entscheidungsvorlage: Geschäftsfälle, Standardabweichungen, Daten, Schnittstellen und Wirtschaftlichkeit werden nach demselben Maßstab bewertet. Anbietertermine folgen demselben Drehbuch.
01
ABLÄUFE
Funktioniert auch der Ausnahmefall?
Reklamation, Teilmenge oder Sonderfreigabe: Ich prüfe die Fälle, an denen Ihr Alltag stockt.
IHR PRÜFERGEBNISGeprüfte Geschäftsfälle mit verbleibenden Lücken.
02
STANDARD
Was muss wirklich individuell bleiben?
Ich unterscheide notwendige Besonderheiten von Gewohnheiten, die heute zusätzliche Arbeit erzeugen.
IHR PRÜFERGEBNISBegründete Abweichungen vom Standard.
03
DATEN
Welche Daten sind verlässlich?
Ich prüfe Qualität, Zuständigkeit und die Voraussetzungen für eine belastbare Übernahme.
IHR PRÜFERGEBNISDatenlücken mit Verantwortlichen und Klärungsbedarf.
04
SCHNITTSTELLEN
Wer trägt die Übergaben?
Ich prüfe Datenfluss, Fehlerbehandlung und Verantwortung über die Systemgrenzen hinweg.
IHR PRÜFERGEBNISÜbersicht kritischer Übergaben und Abhängigkeiten.
05
WIRTSCHAFTLICHKEIT
Rechtfertigt der Nutzen den Aufwand?
Einführung, laufender Betrieb und Veränderung stehen dem erwarteten Nutzen gegenüber. Annahmen bleiben sichtbar.
IHR PRÜFERGEBNISBegründete Abwägung mit Kosten, Nutzen und Risiken.
Erst prüfen, was der Standard kann. Dann Sonderentwicklung beauftragen.
Im dokumentierten Projekt sank der vom Anbieter bewertete Umfang nach Prüfung von Standard und Konfiguration. Entscheidend war, welche Anforderungen tatsächlich zusätzliche Entwicklung brauchten.
Zunächst vom Anbieter bewerteter Umfang640.000 €Nach Prüfung verbleibender Umfang185.000 €
Vergleich des vom Anbieter bewerteten Umfangs · keine Darstellung realisierter Einsparungen
AUSGANGSPUNKT640.000 €
01Standardvor Entwicklung prüfen
02Konfigurationvor Zusatzmodul prüfen
03ProzessAnforderung gegen Ablauf prüfen
04Restlückenur Begründbares behalten
VERBLEIBEND185.000 €
Ausgangslage
640.000 € vom Anbieter bewerteter Umfang stand zur Diskussion.
Prüfung
Standard und Konfiguration mussten an den Anforderungen nachgewiesen werden.
Verbleibender Umfang
185.000 € wurden als begründete Restlücke festgehalten.
Einordnung
Dokumentierter Projektvergleich. Keine allgemeine Kosten- oder Einsparzusage.
VOM BEFUND ZUR WIRKUNG
ERP-Projektbegleitung nach der Auswahl
Auch nach der Auswahl können neue Wünsche, Datenprobleme oder unklare Zuständigkeiten die Richtung verändern. An vereinbarten Meilensteinen prüfe ich, ob Lösung, Umfang und ursprüngliches Ziel noch zusammenpassen.
01
AUSWAHL ABSICHERN
Welche Lösung trägt – und warum?
Entscheidungsvorlage mit geprüften Fällen, Auswahlgründen und offenen Lücken.
02
PROJEKT KLÄREN
Wer liefert was?
Abgestimmter Leistungsumfang, Verantwortlichkeiten und kritische Übergaben.
03
ABWEICHUNGEN PRÜFEN
Was verändert ein neuer Wunsch?
Bewertung der Folgen für Abläufe, Kosten und Systemabhängigkeiten.
04
WIRKUNG NACHHALTEN
Ist die Arbeit tatsächlich leichter?
Erneute Prüfung der vereinbarten Geschäftsfälle und erwarteten Verbesserungen.
Sie können diese Begleitung gezielt beauftragen. Umfang und Prüfpunkte vereinbaren wir gemeinsam; eine vollständige ERP-Implementierung ist darin nicht automatisch enthalten.
Häufige Fragen zur ERP-Beratung
Die wichtigsten Punkte zu Wechsel, Auswahl, Aufwand und Unabhängigkeit – bevor Sie Anbieter oder Systeme vergleichen.
Müssen wir unser ERP wechseln?
Oft nicht. Viele Probleme entstehen durch Konfiguration, Zuständigkeiten oder Partnerleistung. Ein Wechsel sollte erst erfolgen, wenn eine tatsächliche Systemgrenze belegt ist.
Sind Sie wirklich herstellerneutral?
Ja. Bei NBC verkaufe ich keine Software und nehme keine Provisionen für eine Systementscheidung. Mein Hauptarbeitgeber arbeitet überwiegend mit großen, internationalen Unternehmensstrukturen, während NBC auf den Mittelstand ausgerichtet ist. Besteht in einer konkreten Auswahl dennoch eine berufliche Verbindung zu einem Anbieter, lege ich sie vor Beginn transparent offen.
Mit welchen ERP-Systemen arbeiten Sie?
Meine tiefste praktische Erfahrung liegt im Umfeld von Microsoft Dynamics 365 und Annata A365. Darüber hinaus habe ich regelmäßig fachlichen Austausch und Projekteinblicke rund um SAP, Oracle und Salesforce. Entscheidend ist in einer Auswahl nicht meine persönliche Systempräferenz, sondern dass alle Anbieter nach denselben Geschäftsfällen und demselben Maßstab geprüft werden.
Begleiten Sie auch die Einführung?
Ja, als unabhängige Qualitätssicherung an vereinbarten Meilensteinen. Die eigentliche Implementierung übernimmt der Umsetzungspartner; ich prüfe, ob Lösung, Umfang und ursprüngliches Ziel weiter zusammenpassen.
Wo stockt Ihr ERP-Alltag?
Sie schildern Ihren Engpass. Wir klären in 15 Minuten, ob und wie eine vertiefte Prüfung sinnvoll ist.